Tu felix Austria!
Was für ein Glück, dass in Österreich manchmal Dinge „aufgehoben werden, die anderswo vielleicht nur in den Abfall kommen. Ok, die Schüttung unter einem Holzfußboden ist vielleicht nicht der würdigste Ort für eine Bogenstange vor 1725. Nachweislich ist aber diese Art der „Konservierung“ zwischen 1683 und 1725 in der Pfarrkirche St. Martin bei Klosterneuburg unweit Wiens passiert. Dadurch lässt sich nicht nur die Entstehungszeit recht genau einschätzen, sondern auch der Benutzerkreis und die damalige Wertigkeit im Vergleich zu Bögen aus "indianischem" Holz, welches sich wenig betuchte Musiker nicht leisten konnten.
Dieses Violinbogen ist ein Nachbau eines Originals, der in Klosterneuburg bei Wien gefunden wurde. Seine Bauart unterscheidet sich vor allem durch die Materialwahl von den heute “üblichen” Barockbögen aus Schlangenholz. Hierdurch ist er vergleichsweise sehr leicht, so dass ein völlig anderes Spielgefühl "mehr aus dem Armgewicht heraus" gefragt ist. Er zeichnet wunderbar direkt und seine Klarheit ist etwas Besonderes.
Mehr Informationen zu den verschiedenen Spannmechanismen finden Sie hier!
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1.500,00 €Preis
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